SPD sieht Stimmungstief des letzten Jahres beendet.

"Die SPD in Schleswig-Holstein hat ihr Wahlziel nicht erreicht, stärkste Kraft im Land zu bleiben." stellt SPD-Kreisvorsitzende Guido van den Berg fest. Darüber könne auch nicht der Umstand hinwegtäuschen, dass Ministerpräsidentin Heide Simonis möglicherweise weiter regieren kann.

Dennoch sind die Sozialdemokraten im Rhein-Erft-Kreis nicht völlig unzufrieden mit dem Ergebnis, da deutlich werde, dass man aus dem Umfrage- und Stimmungstief des letzten Jahres heraus sei. Guido van den Berg: "Wir sind wieder auf der Überholspur – wir links die anderen rechts. Aber abgehängt haben wir sie noch lange nicht." Der SPD-Landtagskandidat sieht für die anstehende Landtagswahl ein offenes Rennen: "Wir haben gute Chancen, wenn wir unsere Konzepte zur Reduzierung der Arbeitslosigkeit in NRW und zur Modernisierung der Bildungspolitik offensiv vertreten. Wir wollen den Wandel in diesem Land menschlich gestalten und nicht radikal. Die CDU in NRW ist hier besonders schwach auf der Brust und hat keine richtigen eigenen Vorstellungen entwickelt." Guido van den Berg erinnert daran, dass die CDU in NRW vor einem halben Jahr so siegesgewiss gewesen sei, dass man bereits Kabinettsposten verteilt habe. Heute sei der Wahlausgang wieder offen und der Hochmut der CDU habe sich nicht ausgezahlt. Die SPD im Kreis werde einen besonders engagierten und an Themen orientierten Wahlkampf betreiben.

Positiv beurteilt der SPD-Kreisvorsitzende zudem, dass die NPD bei der Wahl eine Rolle gespielt habe: "Das ist ein klares Votum gegen Populismus"