Motivation
Wieso Politik?

Motivation

Oft werde ich gefragt: „Warum machst Du eigentlich Politik?“ Viele sagen: „Politik ist ein schmutziges Geschäft.“ Und das hört man nicht nur an Stammtischen. Ich glaube, Politik ist kein Selbstzweck – Politik kann wirklich gut sein!

Wie bin ich dazu gekommen? Erziehung, Eltern, Großeltern, Lehrer und Freunde haben sicher eine große Rolle dabei gespielt, dass ich mit 16 Jahren Mitglied in der SPD geworden bin. Möglicherweise wurde der Grundstein für mein politisches Bewusstsein auch gelegt, als mein Bruder und ich mit meinen Eltern in einem Haus wohnten, dass mit dem Holzschutzgift Formaldehyd belastet war. Als Kinder mussten wir zeitweise im Keller schlafen, im Sommer draußen im Zelt. Ich selber fand die ganze Geschichte damals eher spannend, aber bekam mit, dass das Ganze insbesondere meine Mutter schwer mitnahm.

In meiner Schülerzeit haben mich ganz besonders die politischen Wendejahre in der DDR 1989/1990 bewegt. Meinem Vater bin ich immer noch sehr dankbar dafür, dass wir unmittelbar nach der Maueröffnung nach Berlin gefahren sind. Ich konnte vor Ort miterleben, wie neue Übergänge im Todesstreifen entstanden und Menschen nach 40 Jahren ihre neue Freiheit feierten. Damals habe ich mitbekommen, dass sich Mitmachen lohnt.

Nach ungezählten Diskussionsabenden mit Freunden hatte ich beschlossen, mich konkret in die Politik einzumischen. Die SPD war meine Partei, weil sie seit knapp 150 Jahren wie keine andere Partei dafür steht, Menschen, die benachteiligt werden, immer wieder neue Wege zu eröffnen und Chancen zu geben. Das zeichnet für mich eine gerechte Politik aus.

1995 wurde ich Vorsitzender der Bedburger SPD. Ich studierte Volkswirtschaft in Köln und wurde 1999 in den Stadtrat und in den Kreistag der Rhein-Erft-Kreises gewählt. Schon während meines Studiums begann ich als Angestellter in einer Unternehmensberatung zu arbeiten. An der Uni Duisburg-Essen schloss ich mein Studium als Diplom-Sozialwissenschaftler mit dem Schwerpunkt Wirtschaft und Politik ab. Paralell zu meinem Beruf übernahm ich ab 2003 Verantwortung als SPD-Kreisvorsitzender für den Rhein-Erft-Kreis. Ich habe mir gesagt: Wer etwas zu kritisieren hat, der soll das tun; wer aber etwas in unserem Land verändern will, der muss sich einmischen, der muss mitarbeiten, der muss Verantwortung übernehmen.

Anfang 2008 wechselte ich dann beruflich in die Politik und wurde persönlicher Referent von Franz Müntefering in Berlin. Für mich ist das eine spannende und sehr lehrreiche Aufgabe. 2010 wechselte ich ins Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen nach Düsseldorf; dort arbeite ich als politischer Koordinator im Ministerbüro von Ralf Jäger.

Für mich ist Politik viel mehr als ein Job. Mein Antrieb sind die persönlichen Visionen. Kinder zu fördern, die Schaffung von Arbeitsplätzen zu unterstützen und unserer Lebensgrundlagen zu schützen, gehört für mich zu den wichtigsten Aufgaben. Ich möchte, dass wir heute sicher leben und uns auf morgen freuen können. Dafür werde ich mich einsetzen.
Guido van den Berg 1980
Guido van den Berg mit 5 Jahren im Schnee in Bedburg-Kaster
Einschulung von Guido van den Berg 1981
Einschulung 1981 in die Katholische Grundschule Kaster
Wolfgang van den Berg und Guido van den Berg auf der Hochalmspitze
Guido van den Berg mit seinem Vater Wolfgang van den Berg auf der Hochalmspitze (3360m) am 07.08.1988
Guido van den Berg auf dem Landesparteitag 2004
Auf dem Landesparteitag 2004 tritt Guido van den Berg tritt für den Energie-Standort Rhein-ERft-Kreis ein
Franz Müntefering und Guido van den Berg
Guido van den Berg und Franz Müntefering 2004
Guido van den Berg auf einem Klettersteig in Slovenien
Guido van den Berg auf einem Klettersteig in Slovenien
Am 27.02.2006 auf dem Rosenmontagszug in Kirchherten
Karneval gehört für einen echten Rheinländer natürlich dazu.
Auf dem Säuleck in Kärnten.
Auf dem Säuleck (3085m) in Kärnten